Winterzeit = Erkältungszeit.

Triefende Nase, Hustenreiz und eine Stimme, die wie nach 3-Tage-Dauerfeiern klimmt. Im schlimmsten Fall versagt die Stimme komplett. Spätestens dann merken wir, wie wichtig unsere Stimme im Alltag ist. Ob für Telefonate, Beratungsgespräche oder auch die private Kommunikation. Für mich als Moderatorin und Trainerin wirklich ein absoluter Horror, wenn die Stimme nicht einsatzfähig ist.

Wie Sie „gut gestimmt“ durch den Winter kommen und Ihr Power-Organ der Kälte und Nässe trotzt, hier 5 praktische Tipps für Sie:

1. Achten Sie auf die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen.
Trockene Heizungsluft tut Ihrer Stimme nicht gut. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit trocknet die Schleimhäute im Mund, Rachen und Kehlkopf aus und lässt so Ihre Stimme schneller belegt und heiser klingen. Gerade, wenn Sie viel reden müssen. Ein Luftbefeuchter, eine Schale mit Wasser oder ein feuchtes Handtuch auf der Heizung schafft hier Abhilfe und sorgt für ein angenehmes Raumklima.

2. Trinken Sie ausreichend.
Wasser und Kräutertees sind Balsam für Ihre Stimme. Neben dem, dass ein warmer Kräutertee bei den kalten Temperaturen grundsätzlich dem gesamten Körper gut tut. Nicht zu empfehlen sind koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola, schwarzer Tee oder auch Alkohol. Denn diese können Ihre Schleimhäute austrocknen.

3. Räuspern Sie sich nicht.
Auch wenn Räuspern vorübergehend den Stimmklang verbessert, auf Dauer reizt es die Stimmbänder  ungemein. Denn Räuspern ist wie das Aneinanderreiben von zwei Sandpapieren. Wenn Sie das Gefühl haben, einen Frosch im Hals zu haben oder dass Ihre Stimmbänder belegt sind, husten Sie kurz. Das ist genau so wirkungsvoll und Ihre Stimmbänder werden es Ihnen danken.

4. Flüstern Sie nicht, sprechen Sie leise.
Hat die Erkältung schon eine Heiserkeit bei Ihnen mit sich gebracht, ist es um so wichtiger, die Stimme wirklich zu schonen und möglichst nicht zu sprechen. Falls es sich nicht vermeiden lässt, sprechen Sie aber bitte leise. Nicht flüstern. Denn flüstern belastet die Stimmbänder zusätzlich. Die immer noch häufig verbreitete Meinung, Flüstern schont die Stimme, ist leider ein Mythos.

5. Kratzt der Hals – lutschen Sie Lutschpastillen.
Lutschpastillen wie GeloRevoice, ipalat oder Isla Moos helfen bei leichtem Halzkratzen, da sie befeuchtend wirken und sich wie ein Schutzfilm über die Stimmbänder legen. Diese Produkte erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke oder in Drogeriemärkten. Normale Hustenbonbons sind nicht zu empfehlen, da sie meist austrocknende Stoffe wie Eukalyptus, Menthol oder Salbei beinhalten.