Schlimmes passiert uns allen. Die Corona-Krise ist leider dafür ein gutes Beispiel. Nur gibt es Menschen, die an einer Krise fast zerbrechen und den Boden unter den Füßen nicht mehr finden. Andere wiederum stehen nach einer Krise sofort wieder auf, um sich der Situation zu stellen und das Beste draus zu machen. Also Strauß oder Phönix?

So unangenehm Krisen auch sind, sie haben oft etwas Gutes an sich. Sie reißen uns aus unseren Gewohnheiten, lassen uns ungeahnte Kräfte entwickeln und uns spüren, dass wir unsere eigenen Grenzen noch lange nicht erreicht haben. Oder wie der Dalai Lama einmal gesagt hat: „Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.“ Krisen geben uns Energie für Verbesserung, Fortschritt und positive Entwicklungen.

Wie Sie Krisensituationen erfolgreich meistern können, dafür helfen Ihnen diese 5 Tipps:

1. Akzeptieren Sie die Krise
Nehmen Sie die Situation an und akzeptieren Sie damit auch Ihre verbundenen Gefühle. Gefühle wie Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Ohnmacht. Und stellen Sie sich nicht die „Warum-Frage“. Diese Frage liefert Ihnen in dieser Situation sowieso keine Antwort, sondern hält Sie nur länger in der negativen Gedankenschleife fest.

2. Erinnern Sie sich an schwierige/kritische Situationen, die Sie erfolgreich gemeistert haben
Ganz sicher haben Sie schon viele kleinere und größere Schicksalsschläge zu bewältigen gehabt und diese auch erfolgreich gemeistert. Rufen Sie sich genau diese Situationen vor Ihr geistiges Auge. Machen Sie sich Ihrer Stärken bewusst. Denn diese haben Ihnen geholfen, die kritischen Situationen zu bestehen und sie werden Ihnen auch weiterhin im Leben ein ganz starker Partner sein.

3. Sprechen Sie mit vertrauten Menschen
Ob Familie oder Freunde. Vertraute Menschen können Ihnen in einer Notlage die Kraft geben, die Ihnen selbst gerade fehlt. Außerdem helfen Ihnen aussenstehende Personen, einen anderen Blickwinkel auf die Situation einzunehmen. Und Sie vielleicht auch wieder auf den Boden der Tatsache zurückzuholen, um festzustellen, dass die Krise gar nicht so schlimm ist.

4. Seien Sie der beste Freund für sich selbst
Wie würden Sie sich einem lieben Freund oder einer lieben Freundin gegenüber verhalten, wenn er oder sie in einer Krise steckt? Vermutlich liebevoll, verständnisvoll, rücksichtsvoll. Und genau das machen Sie bitte auch mit sich selbst. Seien Sie sich selbst Ihr bester Freund, Ihre beste Freundin!

5. Bringen Sie sich auf andere Gedanken
Je länger Sie die Fahrt im negativen Gedankenkarusell buchen, um so schwieriger wird es, hier wieder auszusteigen. Lesen Sie ein Buch, gehen Sie spazieren, treffen Sie sich mit anderen Menschen. All das hilft, sich auf andere Dinge, auf schöne Dinge zu fokussieren. Und nicht in einer Situation hängen zu bleiben, die Sie eh nicht mehr ändern können.

Und zum Schluss des Beitrags noch ein Extra-Tip. Versuchen Sie Ihre innere Haltung auf  „Wer weiß, wofür das gut ist.“ zu prägen und auch das Vertrauen zu entwickeln, dass es das Leben grundsätzlich gut mit uns meint!