Krisen, Katastrophen und dramatische Ereignisse haben einen hohen Nachrichtenwert für die Medien. Und kein Unternehmen ist davor geschützt. Im Ernstfall professionell mit Journalisten und Verbrauchern zu kommunizieren, ist essentiell, um das Image und den wirtschaftlichen Wert des Unternehmens zu schützen. Ein überzeugender, authentischer Auftritt – am besten vom Chef selbst – kann hier zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. So die Kernaussage eines aktuell in der Brand Eins erschienenen Artikels zum Thema Krisenkommunikation.

Wissen Sie, wie Sie im Krisenfall richtig kommunizieren? Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen.

Krisen, Katastrophen und dramatische Ereignisse haben einen hohen Nachrichtenwert für die Medien. Und kein Unternehmen ist davor geschützt. Im Ernstfall professionell mit Journalisten und Verbrauchern zu kommunizieren, ist essenziell, um das Image und den wirtschaftlichen Wert des Unternehmens zu schützen. Ein überzeugender, authentischer Auftritt – am besten vom Chef selbst – kann hier zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. So die Kernaussage eines aktuell in der Brand Eins erschienenen Artikels zum Thema Krisenkommunikation.

Wissen Sie, wie Sie im Krisenfall richtig kommunizieren? Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen.

1. Kommunizieren statt reagieren

Nehmen Sie sehr schnell Kontakt mit der Presse auf. Warten Sie nicht, bis die ersten Berichte erscheinen, in denen sich andere über Sie oder über die Sache äußern.

2. Zeigen Sie sich offen und gesprächsbereit, anstatt zu mauern

Es geht nicht darum, dass Sie Schuld für ein Ereignis übernehmen oder alles erklären müssen. Es geht lediglich darum, klarzumachen, dass Sie die Verantwortung übernehmen, die Sache schnell aufklären zu wollen. Kommunizieren Sie von innen nach außen. Erst die Mitarbeiter, dann die Presse. Organisieren Sie so schnell wie möglich eine Pressekonferenz an einem Ort, der nicht unmittelbar krisenrelevant ist.

3. Organisieren Sie eine Pressekonferenz und geben Sie ein Statement ab

Sagen Sie nichts zur Krise, das Sie später belasten könnte. In der Regel wissen Sie zu Beginn der Krise kaum etwas über die Krise.

  • Bleiben Sie freundlich und verbindlich.
  • Zeigen Sie Mitgefühl mit Betroffenen.
  • Reden Sie nichts schön und sagen Sie die Wahrheit.
  • Liefen Sie nicht scheibchenweise Informationen.
  • Machen Sie keine vorschnellen Schuldzuweisungen, ungeprüften Angaben oder Vermutungen.

4. Sprechen Sie verständliche Sprache

Wenn Sie Menschen überzeugen möchten, nutzen Sie eine verständliche, aktive und persönliche Sprache. So verleihen Sie Ihren Worten mehr Kraft und Tragweite.

  • Sprechen Sie aktiv. Verwenden Sie keine Fremdwörter
  • Sprechen Sie strukturiert. Aufzählungen, Informationen im Dreierpack helfen anderen, Inhalte besser zu verstehen
  • Bilden Sie kurze Sätze. Ich-Formulierungen wirken wesentlich persönlicher, stärker und kraftvoller als das neutrale „man“.

5. Argumentieren Sie wirkungsvoll

Das Gefühl zu vermitteln, Sie wissen wovon Sie reden, ist gerade in schwierigen Situationen ein absolutes Muss.

  • Verwenden Sie eine klare Struktur, um Inhalte und Argumente an die Medienvertreter kommunizieren.
  • Nutzen Sie Argumentationsmethoden.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich erst im Krisenfall mit der Kommunikation beschäftigen, ist es zu spät. Um erfolgreich mit Medien zu kommunizieren und dauerhaft ein positives Bild in der Öffentlichkeit abzugeben, müssen die verantwortlichen Personen vorher geschult werden. Nicht umsonst ist ein Medientraining in vielen Unternehmen Plicht.

Medientraining für den Krisenfall können Sie als Einzelcoaching oder für mehrere Personen als firmenspezifisches Inhouse-Training bei uns buchen. Wir beraten Sie gern!

Zum Artikel in Brand Eins.

Zurück